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Löschangriff Nass unter Flutlicht

Am Montag, 2. Oktober, fand offenen Pokalwettkampf unter Flutlicht im "Löschangriff nass" auf den Sportplatz in Eisfeld statt. Spiele unter Flutlicht stellen, sowohl für Spieler als auch für Zuschauer, immer eine besondere Atmosphäre, voller Emotionen und Eindrücken, dar. Die Dunkelheit um das Spielfeld herum lässt das Grün des Rasens und die Farben der Trikots und Fahnen besonders intensiv wirken. Es ist eine besondere Stimmung in einer ganz anderen Art und Weise. Das helle Stadion im weiten, dunklen Rund bildet einen Anziehungspunkt. Doch am 2. Oktober, am Vorabend zum Tag der deutschen Einheit, fand kein Fußballspiel auf dem Eisfelder Sportplatz unter Flutlicht statt. Zum Pokallauf in der Disziplin „Löschangriff nass“ haben die Feuerwehr Eisfeld sowie der Kreisfeuerwehrverband Hildburghausen eingeladen. 10 Mannschaften aus ganz Thüringen folgten dem Aufruf sich beim Wettkampf unter Flutlicht zu messen. Neben den Mannschaften aus dem Landkreis Hildburghausen, die unter sich den Kreismeister ermittelten, waren ebenso die Wettkampfsportler der Feuerwehren aus Dermbach (Wartburgkreis), Lindenberg und Mupperg (beide Landkreis Sonneberg), Schafhausen (Landkreis Schmalkalden-Meiningen) sowie Wipfra (Ilmkreis) in einer offenen Wertung, zum Pokallauf, angetreten.

7 Feuerwehrkameraden bilden eine Mannschaft. Dabei gilt es, nach einem Anlauf zum Podest, die vorher positionierten Gerätschaften aufzunehmen und zu kuppeln. Während die Saugleitung für die Wasserentnahme aus dem Löschwasserbehälter zuständig ist, gilt es für den Rest der Mannschaft Schläuche, Verteiler und Strahlrohre auf ihrem Angriffsweg nach vorne zu verlegen. Im Besten Fall fördert die Tragkraftspritze das Wasser unmittelbar nach dem Ablegen der Schlauchleitung. Ziel ist es, zwei Zieleinrichtungen mit je 10 Litern Wasser, durch eine nur 5 Zentimeter große Öffnung bei einem Mindestabstand von 5 Metern ab der Angriffslinie zu füllen.

Um 19 Uhr eröffnete der Spielmannszug der Feuerwehr Eisfeld die Veranstaltung auf dem Sportplatz Eisfeld. Eisfelds Bürgermeister Sven Gregor, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Norbert Schneider sowie Eisfelds Stadtbrandmeister Danilo Hedwig begrüßten die anwesenden Mannschaften sowie die zahlreichen interessierten Zuschauer. Sportlich fair, aber ambitioniert sollen sich die Mannschaften im Wettbewerb messen. Eigentlich würde nun der Rasen des Eisfelder Sportplatzes vollständig im Dunkeln liegen, doch die Helfer des Ortsverbandes des TWH Suhl sorgten an diesem Abend für die entsprechende Beleuchtung der Wettkampfbahnen. Ohne diese Unterstützung wäre die Durchführung einer solchen Veranstaltung nicht möglich gewesen.

In der DIN-Wertung stehen für alle Mannschaften zwei Tragkraftspritzen gleicher Bauart für je einen Lauf zur Verfügung. Alle anderen Gerätschaften bringen die Wettkämpfer vor. In der TGL-Wertung läuft jede Mannschaft mit ihrer eigenen Tragkraftspritze, ursprünglich aus DDR-Produktion. Diese sind jedoch oftmals modifiziert und besitzen so eine erhebliche Leistungssteigerung bei der Drückzeit des Wassers vom Podest zur Angriffslinie.

Mit den Mannschaften der Freiwillige Feuerwehr Lindenberg und der FFw Mupperg Mupperg waren zwei Teilnehmer des TGL-Cups vertreten. Bei dieser Wettkampfserie nehmen die Teams an Wettkämpfen in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt teil. Die Kameraden aus Schafhausen sind, ebenso wie einige andere angetretene Mannschaften, regelmäßiger Teilnehmer beim Inselpokal auf Poel. In beiden Wertungen sicherten sich die Kameraden der Feuerwehr Brünn den Sieg des Abends. Gefolgt von den Männern der Feuerwehrwettkampftruppe Wipfra. Beide Mannschaften kennen sich aus der Wettkampfserie des Thüringer Feuerwehrcups, welche in den Sommermonaten stattfindet und mehrere Wettkampfstationen beinhaltet. Die Mannschaft der „Alten Herren“, eine Auswahl ehemaliger Feuerwehrsportler aus dem Landkreis Hildburghausen, konnte mit ihrer Erfahrung jeweils den dritten Platz erringen. Doch auch die Mannschaften aus Dermbach, Schwarzbach und Eisfeld zeigten mit ihren Leistungen, dass sie sich zwischen diesen Teams ihre Platzierungen erkämpfen können und in der Lage sind vordere Plätze zu belegen.

Die Konkurrenz war somit hochklassig besetzt und jede Mannschaft fähig eine schnelle Zeit zu erlaufen. Eine große Anzahl Zuschauer auf der Tribüne sowie weitere Unterstützer der Mannschaften erlebten somit spannende Duelle auf den beiden Wettkampfbahnen, auf denen immer zwei Mannschaften parallel starteten und um die schnellere Wertungszeit kämpften.

Viele fleißige Hände aus der Feuerwehr Eisfeld sowie dem Feuerwehrverein Eisfeld werkelten in den Tagen vor dem Wettkampf, am Wettkampftag sowie im Anschluss, um diesen Wettkampf im Löschangriff durchführen zu können. Doch auch viele Partner haben uns in der Vorbereitung und Durchführung unterstützt. Daher möchten wir Danke sagen an

- den SV 03 Eisfeld e. V. für die Bereitstellung des Sportplatzes als Grundlage der Veranstaltung
- den Ortsverband des THW Suhl und seine Helfer, die den Sportplatz mit ihrer Technik hell erleuchteten
- das Amt für Brand- und Katastrophenschutz im Landkreis Hildburghausen für die Bereitstellung von Leuchtmitteln
- Herrn André Rückert, für seine Moderation des Wettkampes, sodass Mannschaften und Zuschauer stets bestens informiert und unterhalten waren
- Herrn André Eckardt, der mit seiner jahrelangen Erfahrung im Feuerwehrsport als Wettkampfrichter (Thüringer Feuerwehrcup, Landes- und deutsche Meisterschaften sowie Feuerwehrolympiaden) in diesem Abend in Eisfeld tätig war
- Herrn Karl-Wolfgang Fleißig (KWF Fotografie und Medien)für die redaktionelle und fotografische Begleitung der Veranstaltung, über den gesamten Abend hinweg
- den Spielmannszug der Feuerwehr Eisfeld für die musikalische Eröffnung
- den Feuerwehrverein Brünn & die Feuerwehr Brünn, dessen Mitglieder uns seit Jahren im Feuerwehrsport mit Rat und Tat zur Seite stehen
- die Feuerwehr Schwarzbach für die Bereitstellung des zweiten Löschwasserbehälters
- den Feuerwehrverein Zottelstedt e.V., welche uns spontan eine Leihe der DIN-TS ermöglichten
- den 1. Eisfelder Oldtimer Club, dessen Mitglieder mit ihren Fahrzeugen des DDR-Traditionslöschzuges auf dem Sportplatz vertreten waren und ebenso über die Drehleiter den Startbereich ausleuchteten
- den Verein zur Förderung des Eisfelder Kuhschwanzfestes für die materielle und logistische Unterstützung
- den Vorstand des Kreisfeuerwehrverband Hildburghausen, der uns bei der Organisation & Durchführung unterstützte
- dem Bauhof und der Stadtverwaltung Eisfeld bei der Vorbereitung des Wettkampfes.
 
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